ICAmigos ist eine gemeinnützige, parteiunabhängige,
nicht-religiöse, nicht-staatliche Organisation.
Sie resultierte aus dem Wunsch der
Schüler, Lehrer und der Leitung des Instituto
Central America, Anteil an der Lösung der Probleme
zu haben, die seit langem auf der Gemeinschaft
der Maya lasten. Die Motivation von
ICAmigos
beruht auf den Prinzipien "Respekt
gegenüber der menschlichen Würde" und "Soziale
Anteilnahme
und Engagement auf der Suche nach Gemeinwohl".
Die
Organisation wurde im Juni 1991 gegründet.
In den entstandenen und
dringend erforderlichen
Projekten engagieren wir uns seit
dieser Zeit mit dem Ziel einige der Probleme,
wie
soziale Integration, Rassismus, Bildungsmangel,
etc.
zu beseitigen, unter denen viele
Menschen in Guatemala leiden. Bis heute hat ICAmigos intensiv
in folgenden sechs Projekten gearbeitet:
-
-
-
-
-
-
Die Arbeit
in unseren Projekten wirkt sich außerdem
positiv auf
folgende
Seitenprojekte aus:
-
Stipendien
für Schüler des Projektes "Bilinguales Schulsystem"
-
Stipendien
für Schüler, die in den Kaffeeplantagen
des südlichen Küstengebietes
von Guatemala arbeiten
-
Bildungsprojekt
zur Förderung der Gesundheit in
traditionellen Maya-Gemeinden
in San Andrés
Xecúl
im Bezirk von Totonicapán;
Präventatives Projekt zur Förderung
der Gesundheit
-
Versorgung der
Klinik in Cantón Chitux, Quetzaltenango,
mit
medizinischem
Material
und Medikamenten sowie Wartung
der medizinischen Geräte
-
Unterstützung
des Koordinators der ländlichen
Bevölkerung im
Südosten (COCASO – Coordinadora Campesina
del Sur Occidente)
-
Kostenlose medizinische
Behandlung und Versorgung mit
Medikamenten der
Schüler unserer Bildungsprojekte
sowie deren
Familien
Zur Zeit befindet
sich unsere Zentrale im Bezirk von Quetzaltenango,
etwa
200 km von der Hauptstadt
entfernt. Drei freiwillige
Mitarbeiter, die auch in
der Sprachschule
arbeiten, leiten die
NGO. Ihre Arbeit und ihre
Bemühungen sind ehrenamtlich und somit
eine Spende für die Organisation
und für die Projekte. Wir
möchten an dieser Stelle darauf hinweisen,
dass
ohne die Unterstützung
und gemeinschaftliche Arbeit
der Lehrer, Studenten und
Freiwilligen unsere Projekte
nicht so effizient
wären. Auf der ganzen Welt
konnten
Kontakte zu zahlreichen Partnerorganisationen
geknüpft werden, die Jahr
um Jahr
freiwillige Helfer
und Gruppen zu uns senden,
damit sie in den Projekten
arbeiten
und sich
für
die Entwicklung
in den Gemeinden engagieren.
Die Philosophie von ICAmigos
Unsere Philosophie basiert
auf einer persönlichen Anteilnahme
der Helfer
an den Problemen der
Menschen und der Einführung
und
Organisation dringend erforderlicher
Projekte.
Unser Ziel ist die langfristige
Verbesserung der Lebenssituation
und der damit verbundenen
höheren Lebensqualität,
wie sie die Menschen in Guatemala
verdient haben.
Wir bieten
unsere Projekte in Bildung, Gesundheit, Handwerk
und Forst
vorzugsweise in ländlichen
Gebieten an und versuchen,
einen
positiven Einfluss auf die
gesamte Gemeinde auszuüben.
Wir helfen generell bei der
Organisation
in der Gegend rund um Quetzaltenango.
Unsere Programme
fördern ökonomisches Wachstum,
bei gleichzeitiger kultureller
und sozialer
Unterstützung
der Gemeinden zur Aufrechterhaltung
der indigenen
Kultur.
Soziale Projekte
1-Aufforstung des Regenwaldes
Entstehung des Projektes
Im Jahr 1989 begann eine
Gruppe aus Lehrern und Sprachschülern
von I.C.A.
erstmals
über die Entwicklung eines
Projektes zu sprechen,
das von der Schule finanziell
unterstützt wird und aus
dem
die Bewohner des
Bezirkes Quetzaltenango
einen Nutzen ziehen können.
Nach intensiven Recherchen
zeigte
sich, dass besonders
die Aufforstung des Regenwaldes
Hilfe benötigt, da dieser
enorm unter den großflächigen
Abholzungen
in der Region zu leiden hatte.
Die Umweltabteilung der Stadtverwaltung
von Xela und I.C.A.
initiierten das Projekt gemeinsam.
Erste Aktionen waren
massive "Aufforstungskampagnen"
zusammen
mit Schülern staatlicher
Schulen,
Sägewerken sowie
der Stadtverwaltung. Ein
Jahr später wurde
NGO ICAmigos gegründet und
ein weiteres Jahr darauf
beendete man die Zusammenarbeit
mit
der Stadt und das Projekt
"Aufforstung
des Regenwaldes" wurde unabhängig.
1991 wurde im
Gebiet Las Majadas eine Baumschule
gegründet. Aufgrund der schlechten
Bedingungen,
der großen Entfernung und des Mangels
an Wasser, musste
die Baumschule an einen besser
gelegenen und zum Aufziehen
der Pflanzen geeigneteren
Ort verlegt werden. 1992
wurde
sie auf dem Campus des Pflegeheims Maria Luisa de
Marilac in Zone
9 der Stadt wiedereröffnet
und befand sich dort für
einen Zeitraum von fünf
Jahren.
Heute ist die Baumschule
ganz in der Nähe des alten
Standortes, im Gebiet San
Antonio, in
Xela’s Zone 9, circa 2 km
vom Zentrum der Stadt
entfernt. Auf der kleinen
Landfläche befindet sich
ein
Häuschen für den Verwalter
sowie eine Wasserverteilungsanlage
mit einer Kapazität
von 1200 Litern - genug,
um die Wasser-versorgung
für das Wachstum der Bäume
zu garantieren.
Eigenschaften
des Projektes
Die Baumschule
unterliegt der ständigen Kontrolle durch
NGO
ICAmigos und
wird von einem Team
temporärer wie permanenter
Arbeiter betreut. Das Aufziehen
hunderttausender
einheimischer
Setzlinge, wie Erle, Zypresse,
Kiefer und Eukalyptus, ist
Ziel unseres
Projektes.
Unsere Aufgabe
beginnt beim Sammeln und Säen der Samen
und geht bis
zu dem Zeitpunkt,
wo
die Schösslinge ohne spezielle
Versorgung in den Bergen
überleben können. Wir
versorgen folgende Gebiete:
Santa Barbara im Gebiet
Las
Esperanza, Las Majadas, Chuicavioc,
El Papal, Cerro Siete Orejas
("Der Sieben-Ohr-Hügel")
und Cerro Quemado ("Verbrannter
Hügel"), in
dessen Gebiet 15.000 kleine
Bäume gepflanzt wurden. Zur
Zeit wird
in zwei Gebieten
von Quetzaltenango aufgeforstet,
in denen wir eine
Konzession von 2000 bis 2005
zur Bepflanzung und Pflege
des Baumbestandes
haben:
auf einem Landstück der katholischen
Kirche
mit einer
Grundfläche von ca. 80 Hektar
in Zone 10 und auf dem Hügel El Baul ("Der
Baumstamm") wurden
bis dato mehr als 20.000
Pflanzen gesät, für die jetzt
gesorgt
werden muss.
Rechtfertigung
des Projektes
Die extremen
Ausmaße nationaler Abholzung zum Verkauf, das
Fällen der Bäume
für Brennholz
und Baumaterial sowie Waldbrände
sind die Ursachen der Erosion
des Regenwaldes
in Guatemala. Dass
sich bewaldete Gebirgszüge
langsam zu "Wüsten" entwickelten,
ließ
ICAmigos aktiv werden. Denn
obwohl sich lokale und nationale
Behörden der brisanten Verfassung
der Wälder
bewußt
waren,
wurde nicht viel Energie
zur Beheben dieses Zustandes
investiert.
Folgende Gründe
bewegten ICAmigos die Baumschule,
ohne die Möglichkeit
die
Setzlinge zum Verkauf
anzubieten, in Betracht zu
ziehen:
-
Mangel an Baumschulen,
die Setzlinge in großen Mengen
für das Aussäen
in Massen aufziehen
können - Kampf gegen die
Erosion;
-
hohe Preise für Setzlinge
in den wenigen privaten Baumschulen
von
Quetzaltenango;
-
übermäßiges
Fällen von Bäumen in den Bergen der
Umgebung
zum Verkauf
und privaten
Gebrauch;
-
Bildungsdefizite
der lokalen Bevölkerung zur Erhaltung
des Regenwaldes;
-
sinkende
Wasserspiegel der einheimischen Flüsse,
bedingt
durch die Abholzung
in den Bergen.
Standort
Die Baumschule befindet sich
in San Antonio, einem unerschlossenen
Stück
Land in Zone
9 von Quetzaltenango, 2 km
vom Zentrum der Stadt
entfernt. Xela ist die zweitgrößte
Stadt Guatemalas und liegt
im westlichen
Bergland
des Landes
– 200 km von der Hauptstadt
entfernt. Die Stadt liegt
auf 2.334 m über NN und das Klima wird
mit einer durchschnittlichen
Temperatur von 16°C als angenehm
kühl bezeichnet.
Finanzierung
In der Baumschule gezogene
Bäume werden zu sehr ökonomischen
Preisen
an Menschen
in der
Region Quetzaltenango verkauft.
Mit ihren Erträgen werden
die verschiedenen Projekte
von ICAMIGOS
zusätzlich unterstützt.
2-Bilinguales
Schulsystem
Zweisprachige Schulausbildung
in der Maya-Sprache Mam und
in Spanisch
Entstehung des
Projektes
Das Projekt wurde in Buena
Vista, Los Coralles, Cabricán,
Quetzaltenango
aufgrund der
Notwendigkeit einer zweisprachigen
Erziehung in Mam (die
in diesem Gebiet gesprochene
Maya-Sprache) und in Spanisch
entwickelt. Die
Gemeinde hatte das Bildungsministerium
um
die
Zuteilung zweisprachiger
Lehrer gebeten, die sich auch mit der Philosophie
und den
Zielen der Mayakultur
identifizieren können.
Doch der Antrag wurde zurückgewiesen.
Infolgedessen organisierte
sich
die Gemeinde selbst und
bat
verschiedene Organisationen
um ökonomische Unterstützung
für
die Anstellung
einer eigenen Lehrerin
aus der
Gemeinde
- Señora Oliviama Celestina
Baten Ramos de Pérez. Im
Oktober 1986 traf die erste
durch das Bildungsministerium
ernannte
Lehrerin in
Buena Vista ein, die
aber aufgrund ihrer nur
einsprachigen Lehrfähigkeiten
von der Gemeinde
nicht akzeptiert wurde.
Der
Kampf ging weiter und führte
schließlich zur Bildung
einer
Initiative, die
1987 für die
Gründung einer Gemeinde-Schule
sorgte. In diesem Jahr
konnten nur 25 Schüler
der ersten Klasse in der katholischen
Kirche des Ortes unterrichtet
werden, da kein Schulgebäude
existierte.
Im selben Jahr formierte sich
eine Arbeitsgemeinschaft,
die
sich mit der Planung und
Konstruktion eines Schulgebäudes
befasste. Doch dem von
Buena
Vista gestellten Bauantrag
wurde ebenfalls nicht stattgegeben
und eine Förderung
blieb aus. Die Gemeinde entschied
sich dafür, selbst eine Schule
mit den örtlich vorhandenen
Mitteln,
in diesem Fall eine Konstruktion
aus Lehmstein,
zu errichten. Da die Wetter-
und Umweltbedingungen dies aber
nicht gestatteten, musste das
Gebäude mit geeigneteren
Baumaterialien, einem Mauerwerk
aus Backsteinen sowie einem
Ziegeldach,
neu geplant werden. Mit
der verbesserten Konstruktion
war die Gemeinde 1989 imstande,
eine Schule mit drei Klassenzimmern
fertig zu stellen
– ausschließlich unter
Verwendung eigener Materialien
und eigener Arbeitskräfte.
Auch
während des Baus unterrichtete
die Lehrerin mit Unterstützung
eines zweisprachigen
Elternteils
50 Schüler der ersten und
zweiten Klasse in der katholischen
Kirche. 1989 wurde
das Schulgebäude
offiziell eröffnet und
stand 60 Grundschülern der ersten,
zweiten
und dritten Klasse
offen.
Im Jahr 1990 erweiterte
man die Schule durch Einführung
der vierten
Klasse
– mit zwei Lehrern
und insgesamt 70 Schülern.
Das neue Schulgebäude wurde
an die
bestehende
monolinguale
Schule La Asunción in Cabricán
angebaut und trotz
des großen Mangels an Schreibtischen,
Tafeln, Lehrbüchern und
pädagogischem Material wurde
der Unterricht permanent
gehalten.
1991 musste die
Schule aufgrund fehlender finanzieller
Mittel für die Lehrer
und die laufenden Kosten
geschlossen werden. Im
selben Jahr setzte sich die Elternvertretung
mit NGO ICAmigos
in Verbindung,
um die Organisation um
Unterstützung
zur Wiedereröffnung des "Bilingualen
und Interkulturellen Bildungsprojekts"
zu bitten. Infolgedessen
besuchte die Leitung
von ICAmigos mehrmals die
Schule von Buena Vista,
um sich ein
Bild
der Situation
vor Ort
zu machen. 1992 begann
die NGO mit der Arbeit im
Projekt.
1992: BEGINN DES
PROJEKTES
BILINGUALES SCHULSYSTEM
– ZWEISPRACHIGE SCHULAUSBILDUNG
IN MAM UND
SPANISCH,
FINANZIERT DURCH
NGO ICAmigos, QUETZALTENANGO
Mit Hilfe
von ICAmigos konnte die Schule in Buena Vista,
Los Corrales,
Cabricán,
Quetzaltenango
mit einem neuen Gesicht
wiedereröffnet werden. ICAmigos befürwortete
die Eltern-Organisation
C’UM
– Comité
de Unidad Mam (Mam Unity
Commitee)
zu bestärken. C’UM hatte
dafür gesorgt, vier geeignete
Lehrer für die Schule
- Señora Olivama
Celestina Baten Ramos de
Pérez, Señor Hilario Roberto
Méndez
Pérez, Señor
Maximiliano Felix
Ramos Pérez und Señor Rocael
Isaí Baten Ramos - auszuwählen.
Dazu
prüften sie
die Lehrer
im Umgang mit der Wiederaufnahme
des Unterrichts und - weitaus wichtiger - deren Einsatzbereitschaft
für die Gemeinde und ihre
Fähigkeit das Projekt schnell
und effektiv
in
die richtige
Bahn zu
lenken.
Als die Eltern erfuhren,
dass die Schule ihre Türen
wieder
geöffnet
hatte, machten
auch Sie
sich wieder für das Projekt
stark. An diesem Punkt
strebte die Schule
nach
einer Zertifizierung
für das beispielhafte bilinguale
Schulsystem mit der Bezeichnung
Casa de Orientación. Da dieses Anliegen bei dem
Bildungsministerium offensichtlich
aber auf taube
Ohren gestoßen war, öffnete
die Schule
unter dem Namen
Escuela
Oficial Rural Mixta del
caserío de Buena Vista
aldea Los
Corrales, Cabricán,
Quetzaltenango.
Seit 1992 genießt die Schule
sogar die Unterstützung
des Büros für interkulturelle zweisprachige Bildung des
Bezirkes Quetzaltenango.
Obwohl innerhalb des Projektes
große Fortschritte
gemacht worden sind, hat
die Schule heute noch viele
Defizite
aufzuweisen.
Eigenschaften
des Projektes
Die Escuela
Oficial Rural Mixta del caserío oder
auch B’E (Straße
oder
Weg in Mam)
unterrichtet in zwei Sprachen:
in Mam, der Muttersprache
der Bewohner des Dorfes
und in Spanisch. Kinder
der Kultur
und
Abstammung
der Maya zwischen
5 und 13 Jahren besuchen
heute die Schule, d.h.
in einer Vorschulklasse
und von
der ersten bis zur sechsten
Klasse. Das Schuljahr dauert
zehn Monate und geht von
Januar bis
Oktober jeden Jahres. Der
Unterricht findet montags
bis freitags von 7:45 bis
12:30
Uhr statt.
Rechtfertigung
des Projektes
Wie oben beschrieben
hat sich die NGO auf direkte
Anfrage
der Gemeinde
dem
Projekt angenommen.
In vielen Punkten stimmen
Philosophie und Ziele von
ICAmigos mit
denen der Schule überein.
Sie wird von der Gemeinde
selbst organisiert. Belesenheit
und
Bildung der Schüler sollen gefördert werden,
um dadurch deren Entwicklung
und ökonomische Möglichkeiten
zu verbessern – unter besonderer
Rücksichtnahme
kultureller
Bedürfnisse und Werte.
Standort
Buena Vista aldea Los Corrales
gehört zur Gemeinde von
Cabricán und befindet
sich im nördlichen
Teil des Bezirkes von Quetzaltenango,
45 km von Xela und 2 km
vom Zentrum Cabricáns entfernt.
Das Klima in Buena Vista
ist eher kühl und der Ort
liegt
auf
einer
Höhe von
1750 m. In Cabricán leben etwa 13.000
Menschen, von denen 900
zur Gemeinde von
Buena Vista gehören. Der
größte Teil der Bevölkerung
arbeitet in der Landwirtschaft,
einige
sind Hilfsarbeiter. Aber
alle Bewohner
sind direkte Nachfahren
der Maya-Kultur Mam.
Ziele
-
Verbesserung des
Bildungsstandes der lokalen
Bevölkerung durch
Unterricht in den
regulären Fächern sowie
auch das alltägliche Leben
betreffende
Aspekte,
unter Berücksichtigung
ethnischer, sozialer und
geographischer Gesichtspunkte
und der Sprache
-
Umgestaltung
des Bildungssystems in ein
multikulturelles,
multiethnisches und multilinguales
System auf hohem Bildungs-Niveau
bei Gleichberechtigung
und unter Einbeziehung
der Gemeinde; die individuelle
und gemeinsame Entwicklung
soll gefördert werden
-
engagierte
Anteilnahme der Bewohner von Buena
Vista am Projekt
auch in
Zukunft, Vertretung der
Interessen und Notwendigkeiten
-
Förderung
der persönlichen und schulischen Entwicklung
der Schüler in ihrer eigenen
Kultur
durch Anwendung effektiver
Lehrtechniken
-
Förderung
der Muttersprache der Schüler durch interkulturelle,
bilinguale
Lehrmethoden
in Mam und Spanisch
Mitarbeiter/Lehrer
Permanent: das Projekt
wird von einer Gruppe
von Lehrern
geleitet,
die
in den unterschiedlichen
Jahrgangs- bzw. Entwicklungsstufen
unterrichten und gelegentlich
von der Elterninitiative
unterstützt werden.
Temporär: zwei- bis dreimal pro Jahr kommen Freiwillige
Helfer
aus dem
Ausland, die in
der Schule für ein Minimum
von drei Wochen mithelfen.
Mittel
Musikinstrumente, Unterrichts-,
Büro- und Bildungsmaterialien,
Sportausrüstung
und Sportgeräte, Arbeitsgeräte
für den Schulgarten,
Computer- und Büroausstattung,
Bibliothek.
All
diese Sachen befinden
sich in einem sehr bescheidenen
Zustand und sind
in keiner Weise mit einem
europäischen Standard
zu vergleichen.
Finanzierung
Das Projekt wird durch
Mittel von ICAmigos aufrechterhalten.
Diese
setzen sich
folgendermaßen zusammen:
-
Prozentsatz
des wöchentlichen Unterrichtsgeldes der
Spanischstudenten in
I.C.A.;
-
Spenden von Studenten,
ehemaligen Studenten
und Freiwilligen
Helfern;
-
wöchentliche
Beiträge der Lehrer I.C.A.’s.
Leistungen
Die Schule ist eine von
sechs im Bezirk als
Escuela Modelo
de Education
Bilingüe
B’E ausgezeichnete
Schule. Man zertifizierte
diese als Anerkennung
für ihr Engagement
zur
Förderung zweisprachiger
Ausbildungen in Quetzaltenango.
Sie nimmt außerdem
am Bildungsprogramm "Gesunde
Schule" teil.
Die Elterninitiative
überwacht zusammen
mit dem qualifizierten
Lehrpersonal ständig
die
Wirksamkeit des Bildungsprogramms.
Bis jetzt gibt es acht
Jahrgänge, die in
der Schule ihren
Abschluss gemacht haben.
Zusatzprojekte
Über das Bildungsprojekt
der Schule hinaus hat
ICAmigos die Gemeinde
auch in folgenden
Punkten unterstützt:
AUFFORSTUNG
15.000 Bäume sind auf
öffentlichem und privatem
Gelände in
der Gemeinde gepflanzt
worden; einige
davon stammen aus der
örtlichen Baumschule,
aber die Mehrheit
aus der Baumschule
von ICAmigos.
ENERGIE
120 energie-effiziente,
regulierbare Holzöfen
wurden in einigen
Häusern der Gemeinde
errichtet. Die verbesserte
Ausführung
erlaubt
das gleichzeitige Zubereiten
mehrerer Gerichte
bei verschiedenen
Temperaturen und ist
ausserdem auch sparsamer
im Verbrauch
von Brennholz.
BETEILIGUNG
FREIWILLIGER
Es gibt ein Programm
für Auslandsfreiwillige,
um
der Gemeinde und der
Schule ihre Hilfe zur
Verfügung
zu stellen. Diese
haben
in vieler
Hinsicht außerordentlich
zur Entwicklung des
Projekts beigetragen,
wie
z.B. auch mit der
Spende eines Computers.
STIPENDIEN
Die NGO vergibt Stipendien
für die besten Schüler
der sechsten
Klasse,
um diesen
eine weitere
Ausbildung auf sekundärem
Niveau zu ermöglichen.
SCHENKUNG VON SCHUL-
UND BILDUNGSMATERIALIEN
Zu Beginn eines jeden
Schuljahres besucht
die Organisation
die Schule und überreicht
jedem
Schüler, den Empfängern
der Stipendien und
den Lehrern
ein Paket mit
Schulsachen.
Außerdem
spendete I.C.A. Tafeln für die Klassenzimmer
sowie
einen Schreibtisch,
einen Bürostuhl,
eine Schreibmaschine
und einen Aktenschrank
für
das Schulbüro.
KLASSENMÖBEL
Die NGO erhielt 1998
für die Klassenräume
der Schule
Einrichtungsgegenstände
von FIS – Fondo
de Inversión Social.
INFRASTRUKTUR
Mit Unterstützung von
FIS, der Stadtverwaltung,
der
Gemeinde und NGO ICAmigos
konnte
1998 das Schulgebäude
um zwei Klassenräume
erweitert
werden. 1999 wurden
eine kleine
Mehrzweckhalle und
zwei weitere Klassenräume
errichtet. Zur Zeit
befinden
sich
eine
kleine
Küche und ein
Speiseraum, ein Basketballfeld, ein kleiner Fußballplatz
und ein Vorschulklassenraum
in Planung.
3- Unterstützung
der Frauen im Handwerk
Frauen
im Handwerk: Erschliessung neuer
nationaler und
internationaler Märkte
"Wir weben unsere Zukunft
mit den Farben des
ersehnten Friedens."
Entstehung des Projektes
1991 besuchte eine
Gruppe von ICAmigos
zehn Gemeinden,
um
sich einen Eindruck
der Situation
der Handwerkergruppen
im Land zu machen.
Schon während
dieser
ersten
Kontakte
entwickelte sich seitens
ICAmigos die Idee und
der
Wunsch
einer Zusammenarbeit
mit den Handwerkern, mit dem
Ziel,
diese als Gruppe
zu kommunizieren, um
ihnen dadurch Vorteile
zu verschaffen.
Dass
die meisten Gruppen
von Frauen
gegründet und geleitet
wurden, war eine große
Überraschung. Viele
von ihnen
waren Witwen, die ihre
Zukunft
selbst in die Hand
nahmen. Sie versuchten
ihre Lebensbedingungen
zu verbessern
und investierten
all ihre Zeit, ihre
ganze Hingabe und Fähigkeiten
in
das Webhandwerk,
um der Gemeinde
als
Ganzes zu nützen. Die
zu dieser Zeit existierenden
Gruppen
waren
mit der Unterstützung
des
nationalen
Zentrums für Textilhandwerk gegründet worden. Mit Problemen,
wie dem Mangel
an finanziellen Mitteln
und dem Fehlen
eines stabilen
Marktes
zum Verkauf der produzierten
Textilien sowie die
Abwertung von Arbeitszeit
und Aufwand zur
Herstellung der Weberzeugnisse
wurden die Frauen ständig
konfrontiert. Schließlich
wurden wir in vier
der besuchten
Gemeinden aktiv.
Eigenschaften des Projektes
Wir unterstützen die
Gemeinden in Planung
und Durchführung
des Projektes
und
leisten darüber
hinaus entwicklungspolitische
Dienste, wie medizinische
Untersuchungen, Trainings-
und
Bildungsmaßnahmen,
technische Hilfen,
etc.. Von Beginn an war es
unser Ziel, die Lebenssituation
der Maya-Dörfer zu
verbessern, die unter den Nachwirkungen
des 36-jährigen
Bürgerkrieges
litten. Sie kämpften
seit Generationen darum,
Anerkennung und Respekt
für
ihre Kultur zu erlangen.
Das Projekt
agiert in
vier Handwerker-Gruppen
unterschiedlicher Gemeinden,
in denen größtenteils
Frauen leben:
Chirijox und Chuacruz im
Bezirk von Sololá,
und Quiejel und Xepatuj im Bezirk
Quiché, im Norden Guatemalas.
Der Tatsache bewusst,
dass Bildung eines der wichtigsten
Kriterien im Kampf
gegen die Unterentwicklung
der verschiedensten
Bereiche ist, führen wir regelmäßige
Lese-
und
Schreibübungen
mit den Frauen durch.
Den Gruppen wird angeboten, bei
der Erschließung neuer
Märkte
sowie dem Verkauf
und der Verkaufsförderung
ihrer
Produkte zu helfen
– auf nationaler wie
internationaler Ebene.
Seit Bestehen des Projektes
konnte als Resultat
ein Anstieg
der Verkaufseinnahmen
verbucht werden, wodurch
sich die
finanzielle
Situation der Frauen
und ihrer Familien
verbesserte.
Rechtfertigung des
Projektes
Da es in vielen
Maya-Gemeinden an Unterstützung von
außen mangelt, entschied
sich
ICAmigos dafür in dieses
Projekt zu
investieren.
Ziel war es, die Weberinnen
in ihrer
Arbeit ganz
direkt zu fördern.
Sie sind sowohl für
das Erstellen,
als auch den
Verkauf ihrer
Produkte
selbst verantwortlich.
Das Programm umfasst außerdem
technische und
logistische Hilfestellungen:
-
durch
verbessertes Marketing
der Artikel,
steigern wir
das Einkommen der Frauen
und ihrer Familien
sowie der ganzen Gemeinde;
-
durch
intensive literarische Trainingsprogramme senken
wir die hohe
Zahl des
Analphabetismus im
Land und fördern die
Entwicklung auf lokaler
Ebene.
Standort
Das Projekt agiert
in vier verschiedenen
Gemeinden:
-
in Chuacruz
im Bezirk von Sololá
und
der Handwerkergruppe
"WAJXAQ’ IB KAN"(der achte Tag des Jahres
im Kalender der
Maya, der ein
kirchlicher Feiertag
ist);
-
in Chirijox,
Santa Catarina
Ixtahuacán, im Bezirk von Sololá
und der Handwerkergruppe "KAQATO’ QIB” ("Lasst uns
einander helfen!”);
-
in
Xepatuj, Nahualá,
im Bezirk
von Quiché
und der Handwerkergruppe "AJKEINAB’ MYIB" ("Maya-Weberinnen”);
-
in Quiejel,
Chichicastenango,
im Bezirk von
Quiché und der Handwerkergruppe "AK
KASTEMAL”
("Neues Leben”).
4- Ländliche Bildung
Entstehung des Projektes
Aufgrund der positiven
Erfahrungen im
Projekt "Bilinguales Schulsystem"
beschäftigte
sich
ICAmigos 1994 mit
der Aufnahme eines weiteren
Bildungs-Projektes
in Quetzaltenango.
Man wollte
auch hier die lokale
Bevölkerung fördern und den
Volontären von ICAmigos eine
Alternative
zum relativ weit
entfernten Bildungsprojekt
in Cabricán
anbieten. So begann
man nach einem
pädagogischen
Institut zu suchen,
das die Unterstützung
des Programms benötigt
und auch selbst
daran interessiert
ist, an den eigenen
Missständen
und den Bildungsdefiziten
der Schulkinder
zu arbeiten – in
Übereinstimmung
mit den Zielen
und Absichten ICAmigos.
Aufgrund dieser
Faktoren und als Kontrast zu dem anderen
Bildungsprogramm,
einer bilingualen
Schule in einem kleinen Ort
in den Bergen,
wurde
die monolinguale
Schule
in einem Vorort
von
Quetzaltenango
ausgesucht.
Eigenschaften
des Projektes
Die Schule befindet
sich in einem Vorort
von Quetzaltenango.
Sie
wird von ca.
500 Schülern
besucht, welche
sich aus Indigenas
(direkte Nachfahren
der
Maya), Ladinos
und
Einwanderern zusammensetzen.
Die Schule
beschäftigt einen
Direktor, 13 Lehrer
in
Vollzeitstellung
und zusätzliche
Lehrer in Teilzeitstellung für Sport- und Musikunterricht.
Alle Stellen werden
von der Regierung
finanziert, um
die 4,5 bis 13
Jahre
alten Kinder
in Klassen
der Vor- und
Grundschule (in
Guatemala: Preprimaria
und Primaria)
zu unterrichten.
Rechtfertigung
des Projektes
Die
Freiwilligen unterstützen die
Lehrer in den völlig
überfüllten ersten
und zweiten Klassen,
um den Lernprozess
dort
zu verbessern und
zu
beschleunigen.
Die Schüler der
dritten
und
vierten Klassen
werden in
den Bereichen
Sport, Gesundheit,
Theater, Gruppendynamik,
etc.
unterrichtet.
In den fünften
und sechsten Klassen
erhalten die Lehrer
beispielsweise
Unterstützung in
Gemeinschaftskunde.
Volontäre
referieren über
europäische Länder,
deren Kultur, Sprache,
Politik,
Währungssystem,
Geschichte,
Industrie, Landwirtschaft,
etc..
Standort
Die ausgewählte
Schule befindet
sich in
der Gemeinde von
José la Viña,
in Zone 1 von Quetzaltenango,
2 km von I.C.A.
entfernt (etwa
20 Minuten
zu Fuß).
5-Centro
Preventivo de Mujeres
Kultur- und Bildungsprogramm
im Frauengefängnis "Centro
Preventivo de Mujeres" von
Quetzaltenango
Entstehung
des Projektes
Zu
den regelmäßigen Aktivitäten der
Sprachschule I.C.A.
gehören auch
Besuche des Frauengefängnisses
Centro Preventivo
de Mujeres. Diese
Besuche
geben uns
die Möglichkeit,
uns persönlich
ein
Bild
der ernsthaften
Lage der
Gefangenen zu
machen. Über den
Verlust der persönlichen
Freiheit
hinaus
leiden die Frauen unter ihrem großen
Bildungsdefizit,
den Auswirkungen
der ökonomischen
Krise des
Landes,
geringer
Selbstachtung und
darunter, dass
zumeist
keine Unterstützung
seitens der
Familien erfolgt,
wodurch die Frauen
mit ihrer
Situation völlig
alleine dastehen.
Die regelmäßigen
Kontakte zu den
Frauen im Gefängnis
veranlassten
die NGO ein
Programm
zu entwerfen, das
alle Bedürfnisse
und Notwendigkeiten
der Inhaftierten
berücksichtigt.
Infolgedessen
entwickelten wir
ein
Bildungsprojekt
für
die Gefangenen,wie
auch für deren
Kinder, die oftmals
für die Dauer der
Haft mit ihren
Müttern im Gefängnis
leben.
Eigenschaften
des Projektes
Unser
Projekt ist ein Erwachsenenbildungsprogramm,
speziell entwickelt
für die im Centro
Preventivo
de Mujeres
von Quetzaltenango
inhaftierten
Frauen. Die Mehrheit
dieser Frauen
ist wegen verschiedener
Vergehen angeklagt
und
bleibt
hier bis zum Tag
des Prozesses und
der
Urteilsverkündung.
Außerdem gibt es
ein Bildungsprogramm
für
die Kinder der
Frauen, die in
vielen Fällen
mit
ihren Müttern im
Gefängnis leben,
da es keine
Verwandten gibt,
die sich
um sie kümmern.
Rechtfertigung
des Projektes
Das
Projekt wurde entwickelt, um
direkt auf die
Probleme
der Frauen
einzuwirken:
enorme
Bildungsdefizite,
keinerlei Freizeitaktivitäten,
keine Aufgabe innerhalb
des Gefängnisses,
geringe Selbstachtung,
keine familiäre
Unterstützung sowie
mangelnde Achtung
der
Gefangenen
untereinander.
Wir
versuchen durch
unsere Kontakte zu
den Frauen während
der Haft deren
Situation insgesamt,
zumindest ein Stück
weit, angenehmer
zu gestalten.
Standort
Die Frauenstrafanstalt
Centro Preventivo
de Mujeres von
Quetzaltenango
befindet sich in
der 1. Calle und
12. Avenida in
Zone
1.
Sie ist ein
staatliches Gefängnis.
6-Projekt
der Gesundheit
Krankenhaus Kunabal
Já
Entstehung des
Projektes
Llano
del Pinal ist ein sehr kleines
Dorf, gelegen
im
Süden des Bezirkes
Quetzaltenango
–
ein sehr armes
Gebiet, in dem
es
an Hilfe
mangelt (hauptsächlich
im Bereich
der Gesundheit).
Die
Mehrheit der Bevölkerung
sind Indigenas,
ein hoher Prozentsatz
von
ihnen sind Analphabeten.
Die Arbeit der Menschen
ist hauptsächlich
die Landwirtschaft
und
das Klima in dieser
Gegend schwankt
zwischen heiß und
kalt. Die Gemeinde
besitzt ein Krankenhaus,
dessen Erbauung
1997 mit der
Unterstützung der
damaligen städtischen
Behörden,
der holländischen
Organisation Memisa,
der Österreicherin
Heidy Cammerlander,
spanischer Mitarbeit
und
der
Gemeinde Llano
del Pinal, begann.
Der
Bau
kostete beinahe
200.000 Quetzales
und
wurde im Oktober 1997 eröffnet.
Zugleich erhielt
man eine Spende
für die gerade
notwendige
Ausrüstung zur
Betreuung der Einwohner
auf
den Gebieten der
Allgemein-
und der Zahnmedizin.
Das
Problem kam danach,
als keine
Mittel
mehr vorhanden
waren, um die Löhne
der Ärzte zu
bezahlen, welche
die
Bevölkerung behandeln
konnten.
Für 6 Monate erreichte
die Gemeinde über
das lokale Komitee
die
Finanzierung des
Gehaltes
eines Arztes, aber
danach musste das
Krankenhaus wegen
fehlender
Mittel geschlossen
werden.
Das war
die Zeit, als die Organisation
CODESO
(Kooperation
für die
soziale Entwicklung
des Westens) beschloss,
die
Gemeinde zu unterstützen
– mit der
Suche einer wirtschaftlichen
Unterstützung.
ICAmigos entschloss
sich (schon
mit der Erfahrung
des Unterstützens
und Arbeitens in
5 sozialen
Projekten:
Aufforstung
des Regenwaldes,
Bilinguales
Schulsystem, Unterstützung
der Frauen
im Handwerk, Ländliche
Bildung und Kultur-
und Bildungsprogramm
im Frauengefängnis
– bei
dem Bewußtsein,
dass die Gesundheit
ein Recht ist,
wozu nicht viele
Guatemalteken Zugang
haben und das
eines der größten
Probleme
ist, dem das Land
gegenübersteht),
dieses Projekt
mit einem wirtschaftlichen
Beitrag,
welcher auf gewisse
Weise das Funktionieren
der Klinik sicherstellt,
zu unterstützen.
Eigenschaften
des Projektes
Es
beinhaltet ein Gemeindekrankenhaus
– in der Mayasprache
Quiché "Kunabal Já" genannt
(was "Haus der Medizin" bedeutet),
welches sich im
kleinen Dorf Llano
del Pinal
im Bezirk Quetzaltenango,
etwa 8 km vom Zentrum
der Stadt
"Xela", befindet.
Im Projekt geht es um die
minimale Infrastruktur
und nötige Ausrüstung,
um die Gemeindebewohner
behandeln zu können.
Die Klinik hat 1 Raum
für allgemeinmedizinische
Behandlungen, 1
Raum für Zahnmedizin und
2 für die
notwendige Ausrüstung.
Weiterhin gibt es
eine Apotheke,
in der die
Medikamente zum
Selbstkostenpreis
verkauft werden,
dasselbe gilt für
die Versorgung
der Ärzte mit Rezeptmedizin
– denn so können
sie eine Behandlung mit
Heilungsplan anbieten.
Dieses Projekt
ist in der Verantwortung
von
einem
Koordinator, der
zuständig ist für
NGO ICAmigos, die
Organisation
CODESO und das
Komitee
der Gemeinde
– unter Mitarbeit
eines Allgemeinarztes.
Die
Behandlungszeiten der Klinik sind
Montag bis
Freitag 8.30
– 12.30 Uhr.
Die
Unterstützung von ICAmigos für
dieses
Projekt besteht
aus einem
monatlichen wirtschaftlichen
Beitrag, in gewisser
Weise ein Selbstbeitrag.
Rechtfertigung
des Projektes
Das
Projekt der ersten Behandlung
und vorbeugenden
Bildung
der Gesundheit
vollzieht
sich im
Sachgebiet
der Gesundheit
wie die Antwort
auf die
Nachfrage;
das verursachte
in
der
Gemeinde,
dass sie keine
erste Gesundheitshilfe
hatten und
auf die Suche nach
Alternativen
zur Lösung
der grundlegenden
Problematik
gingen.
Aus diesem
Grund lies
sich die
Gesundheitsbetreuung
mit einem
effizienten
Klinikmodell
für die Wiederherstellung
der Gesundheit
hier nieder;
aber hauptsächlich
geht
es nun um die
Erfüllung
eines
vorbeugenden
Modelles
im Nutzen der
öffentlichen
Gesundheit
unter Beteiligung
der Gemeinde.
So
kann eine
bessere Abdeckung
erreicht
werden, die
eine
bessere Qualität,
Gerechtigkeit,
Wirksamkeit
und Leistung
in den Diensten
mit
sich bringt,
bis zum
Erreichen eines
besseren
Niveau des
Lebens und
der Entwicklung
der
sozialen Auffassung
von Gesundheit-Krankheit
durch die Aufgaben
der Qualifikation
und Gesundheitsbildung
mit einem vorbeugenden
und
vollständigen
Konzept.
Ungemein wichtig
ist die Mitarbeit
und Mitbestimmung
der Gemeinde,
denn dort,
wo Probleme
auftreten
– vorrangig in
der Gesundheit
– brauchen
die Empfänger
die Dienste
und die
Menschen,
welche die Gründe
ihrer
Leiden
kennen und
wissen, wie
diese mit
Unterstützung
beseitigt
werden können.
In diesem
Bereich ist
auch die
Förderung
und Organisation
der Gesundheit
in Übereinstimmung
mit
dem Volk
und ihren Bräuchen
machbar.
Vorrangiges
Ziel für
die Gemeinde
Llano
del Pinal
ist es,
ihr einen wichtigen
Teil der
Gesellschaft
zugänglich
zu machen:
das
Recht auf
Gesundheit
– mit
ihr kann
schon
ein großer
Beitrag
zu mehr Wohlstand
und erhöhter
Lebensqualität
geschaffen
werden.
Standort
Das Entwicklungsprojekt
Krankenhaus
Kunabal
Já
befindet sich
im Kanton
Llano
del
Pinal im Bezirk
Quetzaltenango.
Ziele
Vollständige
Gesundheitsbetreuung der
Einwohner der
Gemeinde von
Llano del
Pinal durch
vorbeugende Handlungen
und Gesundheitsförderung,
mit dem
Ziel der
Erhöhung der
Lebensqualität jedes
Einzelnen, der
Familien und
der Gemeinde
allgemein.
Mitarbeiter/Lehrer
Permanent: 1 Arzt
bietet im
Bereich der
Allgemeinmedizin seine
Sprechstunden an
und 2
Vertreter der
Organisation CODESO
kümmern sich
um die
Apotheke und
die Registrierung
der Patienten.
Temporär: freiwillige und
medizinische Helfer,
Krankenschwestern, Medizinstudenten,
Sozialarbeiter,
etc. aus
den verschiedenen
Ländern und
Hilfsorganisationen; sie
bieten ihre
Hilfe, für
Guatemala, mittels
ICAmigos freiwillig
an –
für ein
Minimum von
3 Wochen
und ein
nicht festgelegtes
Maximum. Auch
die Lehrer
der Spanischschule
I.C.A. werden
freiwillig in
diesem Programm
tätig.
Mittel
Die
materiellen Mittel,
für die
Kosten anfallen,
in der
ersten Behandlung
und vorbeugenden
Bildung der
Gesundheit sind
folgende:
-
notwendiges Team
und Ausrüstung
für die
Realisierung der
allgemeinmedizinischen
Behandlungen;
-
notwendiges Team
und Ausrüstung
für die
Realsierung der
zahnmedizinischen
Behandlungen;
-
Unterhaltung
der
Apotheke mit
einem Minimum
an Medikamentenvorräten.
Finanzierung
Die monatliche wirtschaftliche Unterstützung von NGO ICAmigos an dieses Projekt
ist unglaublich wichtig für das Funktionieren
der Klinik. Sie setzt sich
folgendermaßen zusammen:
Prozentsatz
des
wöchentlichen
Unterrichtsgeldes
der
Spanischstudenten
in
I.C.A.;
- Spenden
von
Studenten,
ehemalige Studenten,
freiwilligen
Helfern
und
Institutionen
(Medikamente,
ärztliche
Mitarbeiter,
wirtschaftliche Hilfe);
- Wöchentliche
Beiträge
der
Lehrer I.C.A.’s
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