Guatemala Spanish school
Spanish School ICA
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ICAmigos ist eine gemeinnützige, parteiunabhängige, nicht-religiöse, nicht-staatliche Organisation. Sie resultierte aus dem Wunsch der Schüler, Lehrer und der Leitung des Instituto Central America, Anteil an der Lösung der Probleme zu haben, die seit langem auf der Gemeinschaft der Maya lasten. Die Motivation von ICAmigos beruht auf den Prinzipien "Respekt gegenüber der menschlichen Würde" und "Soziale Anteilnahme und Engagement auf der Suche nach Gemeinwohl".

Die Organisation wurde im Juni 1991 gegründet. In den entstandenen und dringend erforderlichen Projekten engagieren wir uns seit dieser Zeit mit dem Ziel einige der Probleme, wie soziale Integration, Rassismus, Bildungsmangel, etc. zu beseitigen, unter denen viele Menschen in Guatemala leiden. Bis heute hat ICAmigos intensiv in folgenden sechs Projekten gearbeitet:

  1. Aufforstung des Regenwaldes (eingeführt 1990, auf der Grundlage von ICAmigos)
  2. Bilinguales Schulsystem – zweisprachige Schulausbildung in der Maya-Sprache Mam und in Spanisch
  3. Kultur- und Bildungsprogramm im Frauengefängnis Centro Preventivo de Mujeres von Quetzaltenango
  4. Projekt der Gesundheit (Krankenhaus Kunabal Já)

Die Arbeit in unseren Projekten wirkt sich außerdem positiv auf folgende Seitenprojekte aus:

  1. Stipendien für Schüler des Projektes "Bilinguales Schulsystem"
  2. Stipendien für Schüler, die in den Kaffeeplantagen des südlichen Küstengebietes von Guatemala arbeiten
  3. Bildungsprojekt zur Förderung der Gesundheit in traditionellen Maya-Gemeinden in San Andrés Xecúl im Bezirk von Totonicapán; Präventatives Projekt zur Förderung der Gesundheit
  4. Versorgung der Klinik in Cantón Chitux, Quetzaltenango, mit medizinischem Material und Medikamenten sowie Wartung der medizinischen Geräte
  5. Unterstützung des Koordinators der ländlichen Bevölkerung im Südosten (COCASO Coordinadora Campesina del Sur Occidente)
  6. Kostenlose medizinische Behandlung und Versorgung mit Medikamenten der Schüler unserer Bildungsprojekte sowie deren Familien

Zur Zeit befindet sich unsere Zentrale im Bezirk von Quetzaltenango, etwa 200 km von der Hauptstadt entfernt. Drei freiwillige Mitarbeiter, die auch in der Sprachschule arbeiten, leiten die NGO. Ihre Arbeit und ihre Bemühungen sind ehrenamtlich und somit eine Spende für die Organisation und für die Projekte. Wir möchten an dieser Stelle darauf hinweisen, dass ohne die Unterstützung und gemeinschaftliche Arbeit der Lehrer, Studenten und Freiwilligen unsere Projekte nicht so effizient wären. Auf der ganzen Welt konnten Kontakte zu zahlreichen Partnerorganisationen geknüpft werden, die Jahr um Jahr freiwillige Helfer und Gruppen zu uns senden, damit sie in den Projekten arbeiten und sich für die Entwicklung in den Gemeinden engagieren.

Die Philosophie von ICAmigos

Unsere Philosophie basiert auf einer persönlichen Anteilnahme der Helfer an den Problemen der Menschen und der Einführung und Organisation dringend erforderlicher Projekte. Unser Ziel ist die langfristige Verbesserung der Lebenssituation und der damit verbundenen höheren Lebensqualität, wie sie die Menschen in Guatemala verdient haben.

Wir bieten unsere Projekte in Bildung, Gesundheit, Handwerk und Forst vorzugsweise in ländlichen Gebieten an und versuchen, einen positiven Einfluss auf die gesamte Gemeinde auszuüben. Wir helfen generell bei der Organisation in der Gegend rund um Quetzaltenango. Unsere Programme fördern ökonomisches Wachstum, bei gleichzeitiger kultureller und sozialer Unterstützung der Gemeinden zur Aufrechterhaltung der indigenen Kultur.

Soziale Projekte

1-Aufforstung des Regenwaldes

Entstehung des Projektes

Im Jahr 1989 begann eine Gruppe aus Lehrern und Sprachschülern von I.C.A. erstmals über die Entwicklung eines Projektes zu sprechen, das von der Schule finanziell unterstützt wird und aus dem die Bewohner des Bezirkes Quetzaltenango einen Nutzen ziehen können. Nach intensiven Recherchen zeigte sich, dass besonders die Aufforstung des Regenwaldes Hilfe benötigt, da dieser enorm unter den großflächigen Abholzungen in der Region zu leiden hatte. Die Umweltabteilung der Stadtverwaltung von Xela und I.C.A. initiierten das Projekt gemeinsam. Erste Aktionen waren massive "Aufforstungskampagnen" zusammen mit Schülern staatlicher Schulen, Sägewerken sowie der Stadtverwaltung. Ein Jahr später wurde NGO ICAmigos gegründet und ein weiteres Jahr darauf beendete man die Zusammenarbeit mit der Stadt und das Projekt "Aufforstung des Regenwaldes" wurde unabhängig. 1991 wurde im Gebiet Las Majadas eine Baumschule gegründet. Aufgrund der schlechten Bedingungen, der großen Entfernung und des Mangels an Wasser, musste die Baumschule an einen besser gelegenen und zum Aufziehen der Pflanzen geeigneteren Ort verlegt werden. 1992 wurde sie auf dem Campus des Pflegeheims Maria Luisa de Marilac in Zone 9 der Stadt wiedereröffnet und befand sich dort für einen Zeitraum von fünf Jahren. Heute ist die Baumschule ganz in der Nähe des alten Standortes, im Gebiet San Antonio, in Xela’s Zone 9, circa 2 km vom Zentrum der Stadt entfernt. Auf der kleinen Landfläche befindet sich ein Häuschen für den Verwalter sowie eine Wasserverteilungsanlage mit einer Kapazität von 1200 Litern - genug, um die Wasser-versorgung für das Wachstum der Bäume zu garantieren.

Eigenschaften des Projektes

Die Baumschule unterliegt der ständigen Kontrolle durch NGO ICAmigos und wird von einem Team temporärer wie permanenter Arbeiter betreut. Das Aufziehen hunderttausender einheimischer Setzlinge, wie Erle, Zypresse, Kiefer und Eukalyptus, ist Ziel unseres Projektes.

Unsere Aufgabe beginnt beim Sammeln und Säen der Samen und geht bis zu dem Zeitpunkt, wo die Schösslinge ohne spezielle Versorgung in den Bergen überleben können. Wir versorgen folgende Gebiete: Santa Barbara im Gebiet Las Esperanza, Las Majadas, Chuicavioc, El Papal, Cerro Siete Orejas ("Der Sieben-Ohr-Hügel") und Cerro Quemado ("Verbrannter Hügel"), in dessen Gebiet 15.000 kleine Bäume gepflanzt wurden. Zur Zeit wird in zwei Gebieten von Quetzaltenango aufgeforstet, in denen wir eine Konzession von 2000 bis 2005 zur Bepflanzung und Pflege des Baumbestandes haben: auf einem Landstück der katholischen Kirche mit einer Grundfläche von ca. 80 Hektar in Zone 10 und auf dem Hügel El Baul ("Der Baumstamm") wurden bis dato mehr als 20.000 Pflanzen gesät, für die jetzt gesorgt werden muss.

Rechtfertigung des Projektes

Die extremen Ausmaße nationaler Abholzung zum Verkauf, das Fällen der Bäume für Brennholz und Baumaterial sowie Waldbrände sind die Ursachen der Erosion des Regenwaldes in Guatemala. Dass sich bewaldete Gebirgszüge langsam zu "Wüsten" entwickelten, ließ ICAmigos aktiv werden. Denn obwohl sich lokale und nationale Behörden der brisanten Verfassung der Wälder bewußt waren, wurde nicht viel Energie zur Beheben dieses Zustandes investiert.

Folgende Gründe bewegten ICAmigos die Baumschule, ohne die Möglichkeit die Setzlinge zum Verkauf anzubieten, in Betracht zu ziehen:

  • Mangel an Baumschulen, die Setzlinge in großen Mengen für das Aussäen in Massen aufziehen können - Kampf gegen die Erosion;
  • hohe Preise für Setzlinge in den wenigen privaten Baumschulen von Quetzaltenango;
  • übermäßiges Fällen von Bäumen in den Bergen der Umgebung zum Verkauf und privaten Gebrauch;
  • Bildungsdefizite der lokalen Bevölkerung zur Erhaltung des Regenwaldes;
  • sinkende Wasserspiegel der einheimischen Flüsse, bedingt durch die Abholzung in den Bergen.

Standort

Die Baumschule befindet sich in San Antonio, einem unerschlossenen Stück Land in Zone 9 von Quetzaltenango, 2 km vom Zentrum der Stadt entfernt. Xela ist die zweitgrößte Stadt Guatemalas und liegt im westlichen Bergland des Landes – 200 km von der Hauptstadt entfernt. Die Stadt liegt auf 2.334 m über NN und das Klima wird mit einer durchschnittlichen Temperatur von 16°C als angenehm kühl bezeichnet.

Finanzierung

In der Baumschule gezogene Bäume werden zu sehr ökonomischen Preisen an Menschen in der Region Quetzaltenango verkauft. Mit ihren Erträgen werden die verschiedenen Projekte von ICAMIGOS zusätzlich unterstützt.

2-Bilinguales Schulsystem

Zweisprachige Schulausbildung in der Maya-Sprache Mam und in Spanisch

Entstehung des Projektes

Das Projekt wurde in Buena Vista, Los Coralles, Cabricán, Quetzaltenango aufgrund der Notwendigkeit einer zweisprachigen Erziehung in Mam (die in diesem Gebiet gesprochene Maya-Sprache) und in Spanisch entwickelt. Die Gemeinde hatte das Bildungsministerium um die Zuteilung zweisprachiger Lehrer gebeten, die sich auch mit der Philosophie und den Zielen der Mayakultur identifizieren können. Doch der Antrag wurde zurückgewiesen. Infolgedessen organisierte sich die Gemeinde selbst und bat verschiedene Organisationen um ökonomische Unterstützung für die Anstellung einer eigenen Lehrerin aus der Gemeinde - Señora Oliviama Celestina Baten Ramos de Pérez. Im Oktober 1986 traf die erste durch das Bildungsministerium ernannte Lehrerin in Buena Vista ein, die aber aufgrund ihrer nur einsprachigen Lehrfähigkeiten von der Gemeinde nicht akzeptiert wurde. Der Kampf ging weiter und führte schließlich zur Bildung einer Initiative, die 1987 für die Gründung einer Gemeinde-Schule sorgte. In diesem Jahr konnten nur 25 Schüler der ersten Klasse in der katholischen Kirche des Ortes unterrichtet werden, da kein Schulgebäude existierte. Im selben Jahr formierte sich eine Arbeitsgemeinschaft, die sich mit der Planung und Konstruktion eines Schulgebäudes befasste. Doch dem von Buena Vista gestellten Bauantrag wurde ebenfalls nicht stattgegeben und eine Förderung blieb aus. Die Gemeinde entschied sich dafür, selbst eine Schule mit den örtlich vorhandenen Mitteln, in diesem Fall eine Konstruktion aus Lehmstein, zu errichten. Da die Wetter- und Umweltbedingungen dies aber nicht gestatteten, musste das Gebäude mit geeigneteren Baumaterialien, einem Mauerwerk aus Backsteinen sowie einem Ziegeldach, neu geplant werden. Mit der verbesserten Konstruktion war die Gemeinde 1989 imstande, eine Schule mit drei Klassenzimmern fertig zu stellen – ausschließlich unter Verwendung eigener Materialien und eigener Arbeitskräfte.

Auch während des Baus unterrichtete die Lehrerin mit Unterstützung eines zweisprachigen Elternteils 50 Schüler der ersten und zweiten Klasse in der katholischen Kirche. 1989 wurde das Schulgebäude offiziell eröffnet und stand 60 Grundschülern der ersten, zweiten und dritten Klasse offen.

Im Jahr 1990 erweiterte man die Schule durch Einführung der vierten Klasse – mit zwei Lehrern und insgesamt 70 Schülern. Das neue Schulgebäude wurde an die bestehende monolinguale Schule La Asunción in Cabricán angebaut und trotz des großen Mangels an Schreibtischen, Tafeln, Lehrbüchern und pädagogischem Material wurde der Unterricht permanent gehalten.

1991 musste die Schule aufgrund fehlender finanzieller Mittel für die Lehrer und die laufenden Kosten geschlossen werden. Im selben Jahr setzte sich die Elternvertretung mit NGO ICAmigos in Verbindung, um die Organisation um Unterstützung zur Wiedereröffnung des "Bilingualen und Interkulturellen Bildungsprojekts" zu bitten. Infolgedessen besuchte die Leitung von ICAmigos mehrmals die Schule von Buena Vista, um sich ein Bild der Situation vor Ort zu machen. 1992 begann die NGO mit der Arbeit im Projekt.

1992: BEGINN DES PROJEKTES BILINGUALES SCHULSYSTEM – ZWEISPRACHIGE SCHULAUSBILDUNG IN MAM UND SPANISCH,

FINANZIERT DURCH NGO ICAmigos, QUETZALTENANGO

Mit Hilfe von ICAmigos konnte die Schule in Buena Vista, Los Corrales, Cabricán, Quetzaltenango mit einem neuen Gesicht wiedereröffnet werden. ICAmigos befürwortete die Eltern-Organisation C’UM – Comité de Unidad Mam (Mam Unity Commitee) zu bestärken. C’UM hatte dafür gesorgt, vier geeignete Lehrer für die Schule - Señora Olivama Celestina Baten Ramos de Pérez, Señor Hilario Roberto Méndez Pérez, Señor Maximiliano Felix Ramos Pérez und Señor Rocael Isaí Baten Ramos - auszuwählen. Dazu prüften sie die Lehrer im Umgang mit der Wiederaufnahme des Unterrichts und - weitaus wichtiger - deren Einsatzbereitschaft für die Gemeinde und ihre Fähigkeit das Projekt schnell und effektiv in die richtige Bahn zu lenken.

Als die Eltern erfuhren, dass die Schule ihre Türen wieder geöffnet hatte, machten auch Sie sich wieder für das Projekt stark. An diesem Punkt strebte die Schule nach einer Zertifizierung für das beispielhafte bilinguale Schulsystem mit der Bezeichnung Casa de Orientación. Da dieses Anliegen bei dem Bildungsministerium offensichtlich aber auf taube Ohren gestoßen war, öffnete die Schule unter dem Namen Escuela Oficial Rural Mixta del caserío de Buena Vista aldea Los Corrales, Cabricán, Quetzaltenango. Seit 1992 genießt die Schule sogar die Unterstützung des Büros für interkulturelle zweisprachige Bildung des Bezirkes Quetzaltenango. Obwohl innerhalb des Projektes große Fortschritte gemacht worden sind, hat die Schule heute noch viele Defizite aufzuweisen.

Eigenschaften des Projektes

Die Escuela Oficial Rural Mixta del caserío oder auch B’E (Straße oder Weg in Mam) unterrichtet in zwei Sprachen: in Mam, der Muttersprache der Bewohner des Dorfes und in Spanisch. Kinder der Kultur und Abstammung der Maya zwischen 5 und 13 Jahren besuchen heute die Schule, d.h. in einer Vorschulklasse und von der ersten bis zur sechsten Klasse. Das Schuljahr dauert zehn Monate und geht von Januar bis Oktober jeden Jahres. Der Unterricht findet montags bis freitags von 7:45 bis 12:30 Uhr statt.

Rechtfertigung des Projektes

Wie oben beschrieben hat sich die NGO auf direkte Anfrage der Gemeinde dem Projekt angenommen. In vielen Punkten stimmen Philosophie und Ziele von ICAmigos mit denen der Schule überein. Sie wird von der Gemeinde selbst organisiert. Belesenheit und Bildung der Schüler sollen gefördert werden, um dadurch deren Entwicklung und ökonomische Möglichkeiten zu verbessern – unter besonderer Rücksichtnahme kultureller Bedürfnisse und Werte.

Standort

Buena Vista aldea Los Corrales gehört zur Gemeinde von Cabricán und befindet sich im nördlichen Teil des Bezirkes von Quetzaltenango, 45 km von Xela und 2 km vom Zentrum Cabricáns entfernt. Das Klima in Buena Vista ist eher kühl und der Ort liegt auf einer Höhe von 1750 m. In Cabricán leben etwa 13.000 Menschen, von denen 900 zur Gemeinde von Buena Vista gehören. Der größte Teil der Bevölkerung arbeitet in der Landwirtschaft, einige sind Hilfsarbeiter. Aber alle Bewohner sind direkte Nachfahren der Maya-Kultur Mam.

Ziele

  • Verbesserung des Bildungsstandes der lokalen Bevölkerung durch Unterricht in den regulären Fächern sowie auch das alltägliche Leben betreffende Aspekte, unter Berücksichtigung ethnischer, sozialer und geographischer Gesichtspunkte und der Sprache
  • Umgestaltung des Bildungssystems in ein multikulturelles, multiethnisches und multilinguales System auf hohem Bildungs-Niveau bei Gleichberechtigung und unter Einbeziehung der Gemeinde; die individuelle und gemeinsame Entwicklung soll gefördert werden
  • engagierte Anteilnahme der Bewohner von Buena Vista am Projekt auch in Zukunft, Vertretung der Interessen und Notwendigkeiten
  • Förderung der persönlichen und schulischen Entwicklung der Schüler in ihrer eigenen Kultur durch Anwendung effektiver Lehrtechniken
  • Förderung der Muttersprache der Schüler durch interkulturelle, bilinguale Lehrmethoden in Mam und Spanisch

Mitarbeiter/Lehrer

Permanent: das Projekt wird von einer Gruppe von Lehrern geleitet, die in den  unterschiedlichen Jahrgangs- bzw. Entwicklungsstufen unterrichten und gelegentlich von der Elterninitiative unterstützt werden.

Temporär: zwei- bis dreimal pro Jahr  kommen Freiwillige Helfer aus dem Ausland, die in der Schule für ein Minimum von drei Wochen mithelfen.

Mittel

Musikinstrumente, Unterrichts-, Büro- und Bildungsmaterialien, Sportausrüstung und Sportgeräte, Arbeitsgeräte für den Schulgarten, Computer- und Büroausstattung, Bibliothek. All diese Sachen befinden sich in einem sehr bescheidenen Zustand und sind in keiner Weise mit einem europäischen Standard zu vergleichen.

Finanzierung

Das Projekt wird durch Mittel von ICAmigos aufrechterhalten. Diese setzen sich folgendermaßen zusammen:

  • Prozentsatz des wöchentlichen Unterrichtsgeldes der Spanischstudenten in I.C.A.;
  • Spenden von Studenten, ehemaligen Studenten und Freiwilligen Helfern;
  • wöchentliche Beiträge der Lehrer I.C.A.’s.

Leistungen

Die Schule ist eine von sechs im Bezirk als Escuela Modelo de Education Bilingüe B’E ausgezeichnete Schule. Man zertifizierte diese als Anerkennung für ihr Engagement zur Förderung zweisprachiger Ausbildungen in Quetzaltenango. Sie nimmt außerdem am Bildungsprogramm "Gesunde Schule" teil. Die Elterninitiative überwacht zusammen mit dem qualifizierten Lehrpersonal ständig die Wirksamkeit des Bildungsprogramms. Bis jetzt gibt es acht Jahrgänge, die in der Schule ihren Abschluss gemacht haben.

Zusatzprojekte

Über das Bildungsprojekt der Schule hinaus hat ICAmigos die Gemeinde auch in folgenden Punkten unterstützt:

AUFFORSTUNG

15.000 Bäume sind auf öffentlichem und privatem Gelände in der Gemeinde gepflanzt worden; einige davon stammen aus der örtlichen Baumschule, aber die Mehrheit aus der Baumschule von ICAmigos.

ENERGIE

120 energie-effiziente, regulierbare Holzöfen wurden in einigen Häusern der Gemeinde errichtet. Die verbesserte Ausführung erlaubt das gleichzeitige Zubereiten mehrerer Gerichte bei verschiedenen Temperaturen und ist ausserdem auch sparsamer im Verbrauch von Brennholz.

BETEILIGUNG FREIWILLIGER

Es gibt ein Programm für Auslandsfreiwillige, um der Gemeinde und der Schule ihre Hilfe zur Verfügung zu stellen. Diese haben in vieler Hinsicht außerordentlich zur Entwicklung des  Projekts beigetragen, wie z.B. auch mit der Spende eines Computers.

STIPENDIEN

Die NGO vergibt Stipendien für die besten Schüler der sechsten Klasse, um diesen eine weitere Ausbildung auf sekundärem Niveau zu ermöglichen.
 
SCHENKUNG VON SCHUL- UND BILDUNGSMATERIALIEN
Zu Beginn eines jeden Schuljahres besucht die Organisation die Schule und überreicht jedem Schüler, den Empfängern der Stipendien und den Lehrern ein Paket mit Schulsachen.

Außerdem spendete I.C.A. Tafeln für die Klassenzimmer sowie einen Schreibtisch, einen Bürostuhl, eine Schreibmaschine und einen Aktenschrank für das Schulbüro.

KLASSENMÖBEL

Die NGO erhielt 1998 für die Klassenräume der Schule Einrichtungsgegenstände von FIS – Fondo de Inversión Social.
 
INFRASTRUKTUR

Mit Unterstützung von FIS, der Stadtverwaltung, der Gemeinde und NGO ICAmigos konnte 1998 das Schulgebäude um zwei Klassenräume erweitert werden. 1999 wurden eine kleine Mehrzweckhalle und zwei weitere Klassenräume errichtet. Zur Zeit befinden sich eine kleine Küche und ein Speiseraum, ein Basketballfeld, ein kleiner Fußballplatz und ein Vorschulklassenraum in Planung.

3- Unterstützung der Frauen im Handwerk

Frauen im Handwerk: Erschliessung neuer nationaler und internationaler Märkte

"Wir weben unsere Zukunft mit den Farben des ersehnten Friedens."

Entstehung des Projektes

1991 besuchte eine Gruppe von ICAmigos zehn Gemeinden, um sich einen Eindruck der Situation der Handwerkergruppen im Land zu machen. Schon während dieser ersten Kontakte entwickelte sich seitens ICAmigos die Idee und der Wunsch einer Zusammenarbeit mit den Handwerkern, mit dem Ziel, diese als Gruppe zu kommunizieren, um ihnen dadurch Vorteile zu verschaffen. Dass die meisten Gruppen von Frauen gegründet und geleitet wurden, war eine große Überraschung. Viele von ihnen waren Witwen, die ihre Zukunft selbst in die Hand nahmen. Sie versuchten ihre Lebensbedingungen zu verbessern und investierten all ihre Zeit, ihre ganze Hingabe und Fähigkeiten in das Webhandwerk, um der Gemeinde als Ganzes zu nützen. Die zu dieser Zeit existierenden Gruppen waren mit der Unterstützung des nationalen Zentrums für Textilhandwerk gegründet worden. Mit Problemen, wie dem Mangel an finanziellen Mitteln und dem Fehlen eines stabilen Marktes zum Verkauf der produzierten Textilien sowie die Abwertung von Arbeitszeit und Aufwand zur Herstellung der Weberzeugnisse wurden die Frauen ständig konfrontiert. Schließlich wurden wir in vier der besuchten Gemeinden aktiv.

Eigenschaften des Projektes

Wir unterstützen die Gemeinden in Planung und Durchführung des Projektes und leisten darüber hinaus entwicklungspolitische Dienste, wie medizinische Untersuchungen, Trainings- und Bildungsmaßnahmen, technische Hilfen, etc.. Von Beginn an war es unser Ziel, die Lebenssituation der Maya-Dörfer zu verbessern, die unter den Nachwirkungen des 36-jährigen Bürgerkrieges litten. Sie kämpften seit Generationen darum, Anerkennung und Respekt für ihre Kultur zu erlangen. Das Projekt agiert in vier Handwerker-Gruppen unterschiedlicher Gemeinden, in denen größtenteils Frauen leben: Chirijox und Chuacruz im Bezirk von Sololá, und Quiejel und Xepatuj im Bezirk Quiché, im Norden Guatemalas. Der Tatsache bewusst, dass Bildung eines der wichtigsten Kriterien im Kampf gegen die Unterentwicklung der verschiedensten Bereiche ist, führen wir regelmäßige Lese- und Schreibübungen mit den Frauen durch. Den Gruppen wird angeboten, bei der Erschließung neuer Märkte sowie dem Verkauf und der Verkaufsförderung ihrer Produkte zu helfen – auf nationaler wie internationaler Ebene. Seit Bestehen des Projektes konnte als Resultat ein Anstieg der Verkaufseinnahmen verbucht werden, wodurch sich die finanzielle Situation der Frauen und ihrer Familien verbesserte.

Rechtfertigung des Projektes

Da es in vielen Maya-Gemeinden an Unterstützung von außen mangelt, entschied sich ICAmigos dafür in dieses Projekt zu investieren. Ziel war es, die Weberinnen in ihrer Arbeit ganz direkt zu fördern. Sie sind sowohl für das Erstellen, als auch den Verkauf ihrer Produkte selbst verantwortlich. Das Programm umfasst außerdem technische und logistische Hilfestellungen:

  • durch verbessertes Marketing der Artikel, steigern wir das Einkommen der Frauen und ihrer Familien sowie der ganzen Gemeinde;
  • durch intensive literarische Trainingsprogramme senken wir die hohe Zahl des Analphabetismus im Land und fördern die Entwicklung auf lokaler Ebene.

Standort

Das Projekt agiert in vier verschiedenen Gemeinden:

  • in Chuacruz im Bezirk von Sololá und der Handwerkergruppe
    "WAJXAQ’ IB KAN"(der achte Tag des Jahres im Kalender der Maya, der ein kirchlicher Feiertag ist);
  • in Chirijox, Santa Catarina Ixtahuacán, im Bezirk von Sololá und der Handwerkergruppe "KAQATO’ QIB” ("Lasst uns einander helfen!”);
  • in Xepatuj, Nahualá, im Bezirk von Quiché und der Handwerkergruppe "AJKEINAB’ MYIB" ("Maya-Weberinnen”);
  • in Quiejel, Chichicastenango, im Bezirk von Quiché und der Handwerkergruppe "AK KASTEMAL” ("Neues Leben”).

4- Ländliche Bildung

Entstehung des Projektes

Aufgrund der positiven Erfahrungen im Projekt "Bilinguales Schulsystem" beschäftigte sich ICAmigos 1994 mit der Aufnahme eines weiteren Bildungs-Projektes in Quetzaltenango. Man wollte auch hier die lokale Bevölkerung fördern und den Volontären von ICAmigos eine Alternative zum relativ weit entfernten Bildungsprojekt in Cabricán anbieten. So begann man nach einem pädagogischen Institut zu suchen, das die Unterstützung des Programms benötigt und auch selbst daran interessiert ist, an den eigenen Missständen und den Bildungsdefiziten der Schulkinder zu arbeiten – in Übereinstimmung mit den Zielen und Absichten ICAmigos. Aufgrund dieser Faktoren und als Kontrast zu dem anderen Bildungsprogramm, einer bilingualen Schule in einem kleinen Ort in den Bergen, wurde die monolinguale Schule in einem Vorort von Quetzaltenango ausgesucht.

Eigenschaften des Projektes

Die Schule befindet sich in einem Vorort von Quetzaltenango. Sie wird von ca. 500 Schülern besucht, welche sich aus Indigenas (direkte Nachfahren der Maya), Ladinos und Einwanderern zusammensetzen. Die Schule beschäftigt einen Direktor, 13 Lehrer in Vollzeitstellung und zusätzliche Lehrer in Teilzeitstellung für Sport- und Musikunterricht. Alle Stellen werden von der Regierung finanziert, um die 4,5 bis 13 Jahre alten Kinder in Klassen der Vor- und Grundschule (in Guatemala: Preprimaria und Primaria) zu unterrichten.

Rechtfertigung des Projektes

Die Freiwilligen unterstützen die Lehrer in den völlig überfüllten ersten und zweiten Klassen, um den Lernprozess dort zu verbessern und zu beschleunigen. Die Schüler der dritten und vierten Klassen werden in den Bereichen Sport, Gesundheit, Theater, Gruppendynamik, etc. unterrichtet. In den fünften und sechsten Klassen erhalten die Lehrer beispielsweise Unterstützung in Gemeinschaftskunde. Volontäre referieren über europäische Länder, deren Kultur, Sprache, Politik, Währungssystem, Geschichte, Industrie, Landwirtschaft, etc..

Standort

Die ausgewählte Schule befindet sich in der Gemeinde von José la Viña, in Zone 1 von Quetzaltenango, 2 km von I.C.A. entfernt (etwa 20 Minuten zu Fuß).

5-Centro Preventivo de Mujeres

Kultur- und Bildungsprogramm im Frauengefängnis "Centro Preventivo de Mujeres" von Quetzaltenango

Entstehung des Projektes

Zu den regelmäßigen Aktivitäten der Sprachschule I.C.A. gehören auch Besuche des Frauengefängnisses Centro Preventivo de Mujeres. Diese Besuche geben uns die Möglichkeit, uns persönlich ein Bild der ernsthaften Lage der Gefangenen zu machen. Über den Verlust der persönlichen Freiheit hinaus leiden die Frauen unter ihrem großen Bildungsdefizit, den Auswirkungen der ökonomischen Krise des Landes, geringer Selbstachtung und darunter, dass zumeist keine Unterstützung seitens der Familien erfolgt, wodurch die Frauen mit ihrer Situation völlig alleine dastehen.
 
Die regelmäßigen Kontakte zu den Frauen im Gefängnis veranlassten die NGO ein Programm zu entwerfen, das alle Bedürfnisse und Notwendigkeiten der Inhaftierten berücksichtigt. Infolgedessen entwickelten wir ein Bildungsprojekt für die Gefangenen,wie auch für deren Kinder, die oftmals für die Dauer der Haft mit ihren Müttern im Gefängnis leben.

Eigenschaften des Projektes

Unser Projekt ist ein Erwachsenenbildungsprogramm, speziell entwickelt für die im Centro Preventivo de Mujeres von Quetzaltenango inhaftierten Frauen. Die Mehrheit dieser Frauen ist wegen verschiedener Vergehen angeklagt und bleibt hier bis zum Tag des Prozesses und der Urteilsverkündung.

Außerdem gibt es ein Bildungsprogramm für die Kinder der Frauen, die in vielen Fällen mit ihren Müttern im Gefängnis leben, da es keine Verwandten gibt, die sich um sie  kümmern.

Rechtfertigung des Projektes

Das Projekt wurde entwickelt, um direkt auf die Probleme der Frauen einzuwirken: enorme Bildungsdefizite, keinerlei Freizeitaktivitäten, keine Aufgabe innerhalb des Gefängnisses, geringe Selbstachtung, keine familiäre Unterstützung sowie mangelnde Achtung der Gefangenen untereinander. Wir versuchen durch unsere Kontakte zu den Frauen während der Haft deren Situation insgesamt, zumindest ein Stück weit, angenehmer zu gestalten.

Standort

Die Frauenstrafanstalt Centro Preventivo de Mujeres von Quetzaltenango befindet sich in der 1. Calle und 12. Avenida in Zone 1. Sie ist ein staatliches Gefängnis.

6-Projekt der Gesundheit
Krankenhaus Kunabal Já

Entstehung des Projektes

Llano del Pinal ist ein sehr kleines Dorf, gelegen im Süden des Bezirkes Quetzaltenango – ein sehr armes Gebiet, in dem es an Hilfe mangelt (hauptsächlich im Bereich der Gesundheit). Die Mehrheit der Bevölkerung sind Indigenas, ein hoher Prozentsatz von ihnen sind Analphabeten. Die Arbeit der Menschen ist hauptsächlich die Landwirtschaft und das Klima in dieser Gegend schwankt zwischen heiß und kalt. Die Gemeinde besitzt ein Krankenhaus, dessen Erbauung 1997 mit der Unterstützung der damaligen städtischen Behörden, der holländischen Organisation Memisa, der Österreicherin Heidy Cammerlander, spanischer Mitarbeit und der Gemeinde Llano del Pinal, begann. Der Bau kostete beinahe 200.000 Quetzales und wurde im Oktober 1997 eröffnet. Zugleich erhielt man eine Spende für die gerade notwendige Ausrüstung zur Betreuung der Einwohner auf den Gebieten der Allgemein- und der Zahnmedizin.

Das Problem kam danach, als keine Mittel mehr vorhanden waren, um die Löhne der Ärzte zu bezahlen, welche die Bevölkerung behandeln konnten.
Für 6 Monate erreichte die Gemeinde über das lokale Komitee die Finanzierung des Gehaltes eines Arztes, aber danach musste das Krankenhaus wegen fehlender Mittel geschlossen werden.

Das war die Zeit, als die Organisation CODESO (Kooperation für die soziale Entwicklung des Westens) beschloss, die Gemeinde zu unterstützen – mit der Suche einer wirtschaftlichen Unterstützung. ICAmigos entschloss sich (schon mit der Erfahrung des Unterstützens und Arbeitens in 5 sozialen Projekten: Aufforstung des Regenwaldes, Bilinguales Schulsystem, Unterstützung der Frauen im Handwerk, Ländliche Bildung und Kultur- und Bildungsprogramm im Frauengefängnis – bei dem Bewußtsein, dass die Gesundheit ein Recht ist, wozu nicht viele Guatemalteken Zugang haben und das eines der größten Probleme ist, dem das Land gegenübersteht), dieses Projekt mit einem wirtschaftlichen Beitrag, welcher auf gewisse Weise das Funktionieren der Klinik sicherstellt, zu unterstützen.

Eigenschaften des Projektes

Es beinhaltet ein Gemeindekrankenhaus – in der Mayasprache Quiché "Kunabal Já" genannt (was "Haus der Medizin" bedeutet), welches sich im kleinen Dorf Llano del Pinal im Bezirk Quetzaltenango, etwa 8 km vom Zentrum der Stadt "Xela", befindet.
Im Projekt geht es um die minimale Infrastruktur und nötige Ausrüstung, um die Gemeindebewohner behandeln zu können. Die Klinik hat 1 Raum für allgemeinmedizinische Behandlungen, 1 Raum für Zahnmedizin und 2 für die notwendige Ausrüstung. Weiterhin gibt es eine Apotheke, in der die Medikamente zum Selbstkostenpreis verkauft werden, dasselbe gilt für die Versorgung der Ärzte mit Rezeptmedizin – denn so können sie eine Behandlung mit Heilungsplan anbieten.
Dieses Projekt ist in der Verantwortung von einem Koordinator, der zuständig ist für NGO ICAmigos, die Organisation CODESO und das Komitee der Gemeinde – unter Mitarbeit  eines Allgemeinarztes.

Die Behandlungszeiten der Klinik sind Montag bis Freitag 8.30 – 12.30 Uhr.

Die Unterstützung von ICAmigos für dieses Projekt besteht aus einem monatlichen wirtschaftlichen Beitrag, in gewisser Weise ein Selbstbeitrag.

Rechtfertigung des Projektes

Das Projekt der ersten Behandlung und vorbeugenden Bildung der Gesundheit vollzieht sich im Sachgebiet der Gesundheit wie die Antwort auf die Nachfrage; das verursachte in der Gemeinde, dass sie keine erste Gesundheitshilfe hatten und auf die Suche nach Alternativen zur Lösung der grundlegenden Problematik gingen.
Aus diesem Grund lies sich die Gesundheitsbetreuung mit einem effizienten Klinikmodell für die Wiederherstellung der Gesundheit hier nieder; aber hauptsächlich geht es nun um die Erfüllung eines vorbeugenden Modelles im Nutzen der öffentlichen Gesundheit unter Beteiligung der Gemeinde. So kann eine bessere Abdeckung erreicht werden, die eine bessere Qualität, Gerechtigkeit, Wirksamkeit und Leistung in den Diensten mit sich bringt, bis zum Erreichen eines besseren Niveau des Lebens und der Entwicklung der sozialen Auffassung von Gesundheit-Krankheit durch die Aufgaben der Qualifikation und Gesundheitsbildung mit einem vorbeugenden und vollständigen Konzept.

Ungemein wichtig ist die Mitarbeit und Mitbestimmung der Gemeinde, denn dort, wo Probleme auftreten – vorrangig in der Gesundheit – brauchen die Empfänger die Dienste und die Menschen, welche die Gründe ihrer Leiden kennen und wissen, wie diese mit Unterstützung beseitigt werden können. In diesem Bereich ist auch die Förderung und Organisation der Gesundheit in Übereinstimmung mit dem Volk und ihren Bräuchen machbar.

Vorrangiges Ziel für die Gemeinde Llano del Pinal ist es, ihr einen wichtigen Teil der Gesellschaft zugänglich zu machen: das Recht auf Gesundheit – mit ihr kann schon ein großer Beitrag zu mehr Wohlstand und erhöhter Lebensqualität geschaffen werden.

Standort

Das Entwicklungsprojekt Krankenhaus Kunabal Já befindet sich im Kanton Llano del Pinal im Bezirk Quetzaltenango.

Ziele

Vollständige Gesundheitsbetreuung der Einwohner der Gemeinde von Llano del Pinal durch vorbeugende Handlungen und Gesundheitsförderung, mit dem Ziel der Erhöhung der Lebensqualität jedes Einzelnen, der Familien und der Gemeinde allgemein.

  • Förderung der Gesundheit der Bevölkerung des Kanton Llano del Pinal;
  • Programmentwicklung für eine vollständige Gesundheit und ein besseres Lebensniveau der Gemeinde.

Mitarbeiter/Lehrer

Permanent: 1 Arzt bietet im Bereich der Allgemeinmedizin seine Sprechstunden an und 2 Vertreter der Organisation CODESO kümmern sich um die Apotheke und die Registrierung der Patienten.

Temporär: freiwillige und medizinische Helfer, Krankenschwestern, Medizinstudenten, Sozialarbeiter, etc. aus den verschiedenen Ländern und Hilfsorganisationen; sie bieten ihre Hilfe, für Guatemala, mittels ICAmigos freiwillig an – für ein Minimum von 3 Wochen und ein nicht festgelegtes Maximum. Auch die Lehrer der Spanischschule I.C.A. werden freiwillig in diesem Programm tätig.

Mittel

Die materiellen Mittel, für die Kosten anfallen, in der ersten Behandlung und vorbeugenden Bildung der Gesundheit sind folgende:

  • notwendiges Team und Ausrüstung für die Realisierung der allgemeinmedizinischen Behandlungen;
  • notwendiges Team und Ausrüstung für die Realsierung der zahnmedizinischen Behandlungen;
  • Unterhaltung der Apotheke mit einem Minimum an Medikamentenvorräten.

Finanzierung

Die monatliche wirtschaftliche Unterstützung von NGO ICAmigos an dieses Projekt ist unglaublich wichtig für das Funktionieren der Klinik. Sie setzt sich folgendermaßen zusammen:

Prozentsatz des wöchentlichen Unterrichtsgeldes der Spanischstudenten in I.C.A.;

  • Spenden von Studenten, ehemalige Studenten, freiwilligen Helfern und Institutionen (Medikamente, ärztliche Mitarbeiter, wirtschaftliche Hilfe);
  • Wöchentliche Beiträge der Lehrer I.C.A.’s
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